die NÖ Umweltverbände
 


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Internationaler Recyclingtag 2019: NÖ im österreichweiten Spitzenfeld


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Anlässlich des internationalen Recyclingtags am 18. März betonen LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände" und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf gemeinsam die Leistungen der kommunalen Abfallwirtschaft in Niederösterreich.

März 2019


"Pro Person und Jahr wird mehr als eine halbe Tonne Müll in unserem Bundesland gesammelt. 1993 wurden nur 40 Prozent des Abfalls getrennt, heute sind es 66 Prozent. Wir liegen damit im österreichweiten Spitzenfeld." Beide betonen unisono, dass nur richtiges Sammeln und Trennen die Grundlagen für Recycling schaffen. Besonders bewährt hat sich die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten. So wurden seit dem Jahr 1996 rund 160.000 Tonnen alte Geräte und Elektroschott gesammelt. Kasser und Pernkopf weiter: "Recycling gelingt nur, wenn wir am Beginn der Wertschöpfungskette darauf achten, dass die Materialien nach ihrer Nutzung bestmöglich gesammelt, sortiert und verwertet werden. So werden allein 20.000 Tonnen Altmetall pro Jahr in Niederösterreich zusammengetragen. Damit kann man beispielsweise 30 Mal den St. Pöltner Klangturm errichten oder 2,1 Millionen neue Fahrräder bauen".

Kreislaufwirtschaft durch mehr Recycling mit Leben füllen
Anton Kasser weist beim Recycling insbesondere auf europäische Entwicklungen hin: "Das Kreislaufwirtschaftspaket der EU ist ambitioniert. Wesentlich dabei ist, auf Ressourcennutzung anstatt auf weiteren Ressourcenabbau zu setzen. Zu den wesentlichen Eckpfeilern gehören für mich der Wiederaufbau von Naturkapital, Minimierung bzw. Eliminierung von toxischen Stoffen sowie eine drastische Reduktion von Müll durch umsichtiges Kreislaufdesign. Die EU-weiten Ziele, etwa für Recyclingraten von Haushaltsmüll, sehen bis 2030 eine Quote von 65% vor. Das bedarf einiger Anstrengungen." Stephan Pernkopf unterstreicht zudem die Wichtigkeit von ganzheitlichen Ansätzen und weist auf die Ausgangslage sowie die bereits erzielten Erfolge in Niederösterreich hin: "Mir ist es wichtig die Produktlebenszyklen zunehmend zu schließen und damit eine wirksamere Wertschöpfung und Nutzung aller Rohstoffe, Produkte und Abfälle zu erreichen. In Niederösterreich weisen wir eine Recyclingquote von 62% auf. Ich will gemeinsam mit den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern noch besser werden. Wir wollen ein Mehr an Wiederverwertung, um die Kreislaufwirtschaft noch zusätzlich mit Leben im Sinne der Umwelt zu befüllen."

Reduzierung von Verpackungen bedarf weiterer Anstrengungen
Mit den größtenteils bereits gesetzten und laufenden Maßnahmen für Siedlungsabfälle und den geringen Ablagerungen von Siedlungsabfällen auf Deponien in NÖ zeigen sich Kasser und Pernkopf zufrieden. Sie enden: "Wir werden uns nicht auf den Erfolgen der kommunalen Abfallwirtschaft der letzten 25 Jahre ausruhen. Unser Ziel ist es, Abfälle noch stärker als Ersatz für Rohstoffe zu nutzen. Eine kreislaufwirtschaftliche Herangehensweise gerade im Verpackungsbereich hilft dabei. Insbesondere sind Kunststoffe eine Herausforderung. Wir unterstreichen unser uneingeschränktes Bekenntnis zum Reduzieren von Plastik. Mit Bewusstseinsbildungsmaßnahmen, wie der #TRENNSETTER Kampagne, die das richtige Trennen thematisiert, sind wir in NÖ schon vorbildhaft unterwegs. Die NÖ Umweltverbänden und das Land NÖ ziehen hier, wie in den letzten Jahrzehnten auch, an einem Strang."





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